Darum kandidiere ich
für den Deutschen Bundestag 2025
Niemand kann vor seiner Geburt entscheiden, in welchem Land er geboren wird.
Ich wurde nicht in Schleswig-Holstein oder in Deutschland geboren, dennoch glaube ich, dass ich eine ebenso tiefe Liebe für dieses Land empfinde wie jemand, der hier geboren wurde und dessen Vorfahren seit Generationen hier leben.
Ich glaube fest daran, dass es an der Zeit ist, nicht länger auf irgendein Wunder zu warten. Jeder einzelne Bürger dieses Landes ist ein Teil des Ganzen und trägt Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft. Ich möchte die Stimme meiner Partei und der Menschen aus meinem Wahlkreis sein, die sich nach einer umfassenden und positiven Veränderung sehnen. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, gemeinsam das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Ich habe stets großes Vertrauen in Menschen gesetzt, die bereit sind, Verantwortung für ihr eigenes Leben, ihre persönliche Zukunft sowie die Zukunft der nächsten Generationen zu übernehmen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Politik sich den vielfältigen Herausforderungen und Sorgen unserer Bevölkerung stellen und bereit sein muss, neue Wege zu gehen und innovative Lösungen für bestehende und zukünftige Probleme zu finden.
Ich glaube an die Demokratie und eine hoffnungsvolle Zukunft unseres Landes und möchte mich zusammen mit allen anderen, die ein Herz für Deutschland haben, dafür einsetzen, dass Deutschland und insbesondere Schleswig-Holstein eine wichtige Rolle in der Bundespolitik, in der europäischen Politik und auch auf der internationalen Ebene spielt. Wenn es um die Wahrheit geht, äußere ich mich offen und lasse mich nicht von meinem Ziel abbringen, auch wenn ich mit Anfeindungen und Ausgrenzung konfrontiert werde. Ich liebe Deutschland und diese Liebe ist etwas, was mir niemand nehmen kann. Ich bin mir sicher, dass ich hier und jetzt die Möglichkeit haben werde, mehr denn je mich für Demokratie und Erfolg in diesem Land einzusetzen.
Ich vertraue darauf, dass Sie alle, die ein Herz für dieses Land haben und sich der jetzigen Sorgen und Probleme bewusst sind, mich dabei unterstützen werden.
Ich möchte die politischen Überzeugungen der Menschen in meinem Wahlkreis 6 Plön-Neumünster, vertreten und bin bestrebt, diese zu verstehen und mich mit ihren Gedanken und Ideen und Vorstellungen aber auch ihren Sorgen und Problemen auseinanderzusetzen. Ich bin mir bewusst, dass auch meine Partei in der Vergangenheit möglicherweise nicht immer die gewünschte Stärke und Entschlossenheit bei der Führung unseres Landes gezeigt hat. Ich möchte, dass wir als Partei CDU unsere Prinzipien beibehalten, während wir gleichzeitig zeitgemäßer handeln. Es ist für mich von entscheidender Bedeutung, dass ich durch meine Politik das Vertrauen der Menschen zurückgewinne. Ich werde stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen haben, auch und insbesondere für diejenigen, die mir Probleme nennen und mir bei deren Lösung helfen.
Zu meiner Person:
Ich wurde im Iran geboren und bin dort aufgewachsen. Vor 1979 waren die Islamisten im Iran in der Minderheit und behaupteten, dass sie sich ebenso für Freiheit und Gleichheit einsetzen möchten. Mit ihrer Machtergreifung wurden Demokratie und Freiheit abgeschafft und bald veränderten sich die Lebensumstände der Menschen im Iran ähnlich wie in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Extremisten und Muslimische Revolutionstreue genossen gewisse Vorteile, während alle anderen Menschen verfolgt, inhaftiert und viele von ihnen hingerichtet wurden.
Aufgrund meiner Entscheidung, mich bereits in jungen Jahren dem christlichen Glauben zuzuwenden und mich für Demokratie und Freiheit einzusetzen, wurden mir meine Rechte als Mensch entzogen und ich musste Repressalien und Einschränkungen erleben und wurde mit den schlimmsten Erfahrungen konfrontiert, die ein junger Mensch in einer undemokratischen, unmenschlichen und islamistischen Gesellschaft machen kann.
Meine Frau stammt aus Indonesien und wir beide hatten den Verlust unserer Familien, Freunde und Verwandten zu beklagen, da wir uns einer anderen Religion und Weltanschauung angeschlossen und wir uns für Freiheit und Demokratie entschieden hatten. Wir kamen vor 25 Jahren aus Amerika nach Deutschland. Hier habe ich Evangelische Theologie studiert, gearbeitet und unsere beiden Söhne sind hier geboren, aber wir hätten nicht erwartet, dass Jahre später auch in Deutschland Feinde der Demokratie massiv an Einfluss gewinnen würden.
Zu meinen Themen:
Ich half in den letzten 39 Jahren in Deutschland und vielen anderen Länder der Welt Flüchtlingen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern sich in ihrem neuen Umfeld zu integrieren und radikale und extremistische Einstellungen abzulegen. Es war und ist mein Bestreben, den demokratischen Werten Geltung zu verschaffen und eine Brücke zwischen den Flüchtlingen und den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands zu bauen, auf der sich beide Seiten einander toleranter begegnen können.
Die Bekämpfung der Armut, Kinderarmut und Kriminalität stellen mehrere anspruchsvolle Aufgaben dar, denen sich Deutschland mit noch mehr Nachdruck widmen muss. Um diese Probleme wirksam zu bekämpfen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die gesamte Nation diesen Herausforderungen stellt.
Hier ist es mein Bestreben, den Menschen das Gefühl und die Sicherheit zu vermitteln, dass ich als ehrlicher und verantwortungsvoller Politiker mich mit meinen Möglichkeiten und meinem Wissen für sie einsetzen und sie in der schwierigsten Zeit ihres Lebens nicht allein lassen werde.
Die Herausforderung der in der letzten Zeit gestiegenen Lebenshaltungskosten, sowie die Unwirksamkeit mancher Preisbremsen und Vorschriften machen jedoch deutlich, dass Deutschland neue Wege gehen muss. Als Geschäftsführer des Café Jerusalem, einer christlichen, aber nicht-kirchlichen Einrichtung, die sich seit mehr als 30 Jahren um die Bedürfnisse und Belangen von Obdachlosen, Drogen- und Alkoholsüchtigen kümmert, habe ich seit meinem Amtsantritt dafür gesorgt, dass unsere Einrichtung auch für Prostituierte, Flüchtlinge aus den verschiedensten Herkunftsländern und Rentner mit kleinen Renten da ist und sich um deren Anliegen kümmert, soweit dies in unseren Möglichkeiten steht. Daher bin ich mir der Problematik bewusst und sehe mich täglich mit ihr konfrontiert.
Ich bin zuversichtlich, dass diese Herausforderungen bewältigt werden können, wenn wir alle gemeinsam anpacken und an einem Strang ziehen.
Ihr Siamak Aminmansour